Stress im Büro Foto: Foto von energepic.com von Pexels

Unterschätztes Risiko Warum Berufsunfähigkeit jeden treffen kann

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Beim Stichwort Berufsunfähigkeit denken viele Büroangestellte zuerst an Berufe mit hoher körperlicher Arbeitsbelastung, nicht aber an den eingenen Job. So lebten zwar Dachdecker gefährlich, Buchhaltern könne hingegen wenig passieren.

Dass dieses Denkmuster weit verbreitet ist, bestätigt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Cosmos Direkt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Teilgenommen haben rund 1.500 18- bis 50-Jährige in Deutschland.

Mehrheit sieht sich als ungefährdet an

66 Prozent derjenigen, die ihr Risiko für eine Berufsunfähigkeit als (sehr) gering einschätzen, begründen dies mit einem körperlich nicht anstrengenden Job. Dabei droht auch bei Berufen mit weniger physischer Anstrengung die Gefahr, berufsunfähig zu werden.

Statistisch gesehen trifft dies laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft jeden Vierten im Laufe seines Arbeitslebens. Das gilt unabhängig von der beruflichen Belastung. Dennoch halten sich 72 Prozent der Menschen in Deutschland nicht für besonders gefährdet.

Daten: Deutsche Aktuarvereinigng e.V. Grafik: GDV

Zusätzlich zum Beruflichen spielen auch private Gründe bei der eigenen Risikoeinschätzung eine Rolle. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent), die für sich ein (sehr) geringes Risiko einer Berufsunfähigkeit sehen, stufen ihr Risiko geringer ein, weil sie keine risikoreichen Hobbys haben.

Auch die Ernährung und Lebensweise sind von Bedeutung: Jeweils 49 Prozent geben an, dass sie ausgeglichen sind und gut mit psychischen Belastungen umgehen können. Zudem schätzen sie ihr Risiko (sehr) gering ein, weil sie sich gesund ernähren, nicht rauchen und wenig Alkohol konsumieren. Andere hingegen begründen ihre niedrige Risikoeinschätzung für eine Berufsunfähigkeit mit ausreichender Bewegung (44 Prozent).

Jüngere vertrauen auf gute Gesundheit

Rund ein Drittel der Umfrageteilnehmer verlässt sich auf sein junges Alter und gute Gesundheit. Vor allem die Umfrageteilnehmer zwischen 18 und 24 Jahren vermuten daher, dass sie von einer Berufsunfähigkeit nur wenig gefährdet sind.

Doch damit unterschätzen viele von ihnen das Risiko, selbst einmal betroffen zu sein. Denn die häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit sind nach Angaben des Analysehauses Morgen & Morgen nicht etwa Unfälle am Arbeitsplatz oder schwere akute Krankheiten.

Stattdessen betreffe die schleichende Gefahr auch viele Bürojobber: Psychische Erkrankungen und Probleme mit dem Bewegungsapparat machen zusammen ungefähr die Hälfte aller Fälle aus. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung könne dann aber dafür sorgen, dass das Leben ohne zusätzliche Geldsorgen weitergehe, erklärt Karina Hauser, Vorsorgeexpertin bei Cosmos Direkt.

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